In Zusammenarbeit mit der Firma PRESTA AG in Eschen, nahm die Gruppe der 3. Klasse des Wahlfaches Technisches Werken am Projekt «F1 in der Schule» teil. Im Rahmen dieses Projektes konnten die SchülerInnen ein Formel-1-Auto als Modell aus einem speziellen Styroporklotz von 220 mm Länge nach definierten Kriterien planen, fertigen und designen. Angetrieben werden die Fahrzeuge mit speziellen CO2-Patronen. Dabei erreichen sie eine Geschwindigkeit von über 75 km/h. Da noch andere Schulen an diesem Projekt teilnahmen, wurden nach der Fertigstellung der Autos Qualifikationsrennen veranstaltet und die schnellsten 16 trafen sich dann im Finale.
Der Projektstart fand in der Presta statt, wo die SchülerInnen ihre Autos nach ihren Entwürfen im CAD modellierten und gestalteten. So erhielten die SchülerInnen einen Einblick in den Lehrberuf des Konstrukteurs. Weiters wurden auch die Lehren Polymechaniker und Automatiker vorgestellt. Dabei bauten sie eine Halterung für das Rennauto zusammen, die sie für die Fertigung und Lackierarbeiten verwenden konnten.
Der tatsächliche Bau des Autos erfolgte dann in der RSE im Werkunterricht. Zuerst musste der Block grob auf die geplante Geometrie zugeschnitten werden. Anschliessend wurden die Feinheiten und Details herausgeschliffen. Zum Abschluss der Fertigungsphase wurde dem Rennauto das finale Design mit den verschiedenen Lacken verpasst.
Nach der Fertigstellung wurde das Rennauto erstmals auf der Rennstrecke getestet und 11 SchülerInnen der RSE qualifizierten sich für das Finale am Mittwoch, den 19.02.2025. Leider war dann doch etwas Nervosität dabei und ein paar schieden im Achtelfinale aus. Drei SchülerInnen der RSE qualifizierten sich für das Halbfinale und so standen die Chancen für die RSE super. Die RSE-Schüler Julian O. und Jari konnten sich die ersten beiden Plätze sichern und Laurin verpasste nur knapp das Podest.
Das F1-Projekt war wieder einmal ein voller Erfolg und alle waren mit Begeisterung dabei.
Wolfgang Hermann, Eugen Hutter, Martin Pühringer